Willkommen zur Aprilausgabe von Electro Beat – deiner monatlichen Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten aus der Welt der Elektrofahrzeuge. Die Highlights in diesem Monat können sich sehen lassen: ein neues französisches E-Bike, ein rekordbrechender elektrischer Ford Mustang, kabelloses Laden von Porsche und noch vieles mehr, das sich zu entdecken lohnt!
Legen wir los …
Das Leben wird zur Autobahn – mit diesem neuen französischen E-Bike
Vom Kindersitz bis zu 160 km Reichweite – und trotzdem mit Pedalen ...
Wir stellen vor: Cixi Vigo – Frankreichs neueste Technologie im Bereich der Elektrofahrzeuge.
Dieses autobahntaugliche Fahrzeug ist tatsächlich ein E-Bike und beschleunigt den Markt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h! Das sogenannte Pod Bike ist kein klassisches Auto und auch mehr als ein Fahrrad (insbesondere durch mehr als zwei Räder). Es hat daher eine eigene Fahrzeugklasse geschaffen: das L5e-A Motortricycle. Radfahren für die Gesundheit und gleichzeitig mit dem Autoverkehr mithalten – dieses Micro-Car revolutioniert den Bereich der aktiven Mobilität.
Diese Initiative steht im Einklang mit der französischen Mobilitätsinitiative „Plan Vélo et mobilités actives“, die 2023 gestartet wurde und bis nächstes Jahr läuft. Ihre drei Hauptziele sind:
Radfahren für alle zugänglich machen und besonders Kindern den Einstieg erleichtern
Radfahren und Gehen als attraktive Alternative zum privaten Autoverkehr etablieren
Finanzielle Unterstützung bereitstellen, um diese Initiativen in der Wirtschaft zu fördern
Der Zweck dieses kleinen Fahrzeugs ist es, die Lücke zwischen Auto und Fahrrad zu schließen. Es wurde entwickelt, um Fahrer*innen gesund und aktiv zu halten, ein einfaches „schweißfreies“ Pendeln zu ermöglichen und den täglichen Einsatz im Alltagsverkehr zu erleichtern.
Mit geschlossener Sitzkabine und einem Design im Autostil bietet es den Komfort eines privaten Autos – nur eben ohne das Auto selbst. Es verfügt über Handyhalterungen, Smartphone-Integration und sogar eine Klimaanlage. Für ein ruhigeres Fahrverhalten sorgt eine aktive Neigetechnik, die ein einfaches und stabiles Kurvenfahren ermöglicht und bis zu 25 Grad Neigung erlaubt – ähnlich der Dynamik eines Motorrads.
Diese Mischung aus Elektroauto und E-Bike bietet:
Reichweite: 160 km
Batterie: 22 kWh
Sitze: 2, Fahrer und Mitfahrer, sogar Platz für Kindersitz
Ladezeit: 6 Stunden (Standard)
Wie funktioniert die Technologie?
PERS (Pedaling Energy Recovery System) – im Grunde gilt: Je mehr du trittst, desto schneller fährst du.
Ohne eine klassische Fahrradkette nutzt diese Technologie eine sogenannte„Drive-by-Wire-Architektur“. Das bedeutet, dass das System die Pedalkraft als Signal für „schneller fahren“ interpretiert und so hilft, dieses kleine Fahrzeug auf Autobahngeschwindigkeit zu bringen.
Der Fahrradanteil entsteht durch den physischen Tretvorgang, der darauf ausgelegt ist, die Fitness zu fördern und das Fahrgefühl eines Fahrrads zu simulieren. Die Kraft der Pedale dient dazu, die Geschwindigkeit zu erhöhen und das Fahrerlebnis zu verbessern – ähnlich wie bei einem Auto. Es ist das Beste aus beiden Welten und ideal für den Arbeitsweg, auch wenn es etwas ungewöhnlich ist.
Elektrischer Ford Mustang dominiert die Straße
Es gibt schnelle Autos ... und dann gibt es dieses Auto!
Lerne den Ford Mustang Cobra Jet 2200 kennen – ein elektrisches Monster mit 2.200 PS, das mit einer Viertelmeile in 6,87 Sekunden bei 355 km/h die Rennsportregeln neu geschrieben hat. Einmal blinzeln – und weg ist er!
Der Cobra Jet 2200 wurde vom Engineering-Team der Ford Motor Company entwickelt und basiert auf seinem Vorgänger, dem Cobra Jet 1800 – mit einigen spannenden Modifikationen, die ihn noch schneller machen. Mit weniger Motoren (zwei statt vier), geringerem Gewicht, mehr Leistung und Wechselrichtern mit über 98 % Effizienz ist dieser Mustang ganz auf Geschwindigkeit ausgelegt. Kurz gesagt: weniger Schnickschnack, mehr Tempo.
Sobald er auf der Strecke war, hat er den bisherigen Rekord seines Vorgängers nicht nur gebrochen, sondern pulverisierte ihn gleich um 0,75 Sekunden.
Doch jetzt wird es interessant. Während die meisten EVs auf ein gleichmäßiges, sofort verfügbares Drehmoment setzen, greift Ford auf klassische Drag-Racing-Tricks zurück. Es gibt eine Fliehkraftkupplung*, um die Traktion beim Start zu steuern und ein Durchdrehen der Räder zu vermeiden, sowie ein Mehrganggetriebe (im Grunde ein Schaltgetriebe), das den Motor beim Beschleunigen wieder in den optimalen Bereich bringt. Dieses Auto ist eine Kombination aus Retro und Zukunft – und offensichtlich äußerst effektiv!
Eine Fliehkraftkupplung ist eine Kupplungsart, die sich automatisch über die Drehzahl aktiviert, anstatt durch das Betätigen eines Pedals.
Unter der eleganten, sportlichen Oberfläche steckt eine 900-Volt-Architektur mit einer 32-kWh-Batterie, die in etwa 20 Minuten aufgeladen werden kann.
Auch die Entwicklung dieses Projekts verlief erstaunlich schnell. Noch 2021 schaffte der Cobra Jet 1400 die Viertelmeile in etwas über 8 Sekunden – inzwischen liegen die neuesten Versionen im Bereich von 6 Sekunden!
Was bedeutet das also?
Im Moment ist es ein Statement. Ein lautes, rekordbrechendes Statement dafür, dass Elektromobilität nicht nur effizient, sondern auch schnell ist. Ob diese Technologie in zukünftige Alltags-EVs einfließt, bleibt abzuwarten. Als Beweis dafür, was möglich ist und was noch kommt, stellt sie jedoch einen spannenden Fortschritt für die Elektrowelt dar.
Öffentliches Laden ist im Vereinigten Königreich jetzt günstiger als Tanken
Wenn dir aufgefallen ist, dass die Preise an deiner Tankstelle ziemlich hoch sind, liegst du richtig. Steigende Kraftstoffkosten und die Auswirkungen auf globale Lieferketten dürften zur neuen Realität werden. Doch für die EV-Welt gibt es einen Lichtblick: Zum ersten Mal seit über einem Jahr ist öffentliches Laden im Vereinigten Königreich pro Meile offiziell günstiger als Benzin oder Diesel.
Was sind die konkreten Zahlen?
Daten von ChargeUK zeigen, dass Fahrer*innen, die öffentlichen Standard-Ladesäulen nutzen, derzeit etwa 15 Pence pro Meile zahlen. Zum Vergleich: 17 Pence für Benzin und 17,5 Pence für Diesel – das Argument, dass EVs zu teuer im Betrieb seien, beginnt zu bröckeln. Selbst wenn du teilweise Schnellladen nutzt (die typische 80/20-Aufteilung), liegst du mit etwa 16 Pence pro Meile immer noch vorn.
Was hat den Wandel verursacht?
Globale Konflikte haben die Preise für flüssige Kraftstoffe stark schwanken lassen, wodurch die Kosten an der Tankstelle gestiegen sind, um diese Auswirkungen aufzufangen. Auf der anderen Seite sind die Strompreise stabil geblieben und deutlich besser vorhersehbar. Das ist nicht zwingend ein genereller Vorteil, aber ein klarer Hinweis darauf, warum der Umstieg auf Elektromobilität so wichtig ist – nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel der Fahrer*innen.
Das Gesamtbild – Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Verbreitung von Elektrofahrzeugen (EVs) abnimmt. Auto Trader berichtet zudem, dass neue EVs mittlerweile – unter Berücksichtigung von Rabatten – günstiger zu kaufen sind als Benziner. Wenn man das zusammen mit den Kosten für das öffentliche Laden betrachtet (ohne überhaupt das Laden zu Hause einzurechnen), ergibt sich ein insgesamt sehr positives Bild für den EV-Markt.
Kabelloses Laden für EVs kommt – und Porsche macht den Anfang
Kabelloses Laden für EVs entwickelt sich vom Konzept zur Realität: Der Porsche Cayenne Electric soll noch in diesem Jahr induktives Laden einführen. Statt ein Kabel anzuschließen, parken Fahrer*innen ihr Fahrzeug einfach über einer Ladeplatte – der Ladevorgang startet automatisch.
Das System funktioniert mit einer im Boden installierten Platte und einem im Fahrzeug integrierten Empfänger. Sind beide korrekt ausgerichtet, wird Energie über ein Magnetfeld übertragen – ähnlich wie beim kabellosen Laden von Smartphones, nur in größerem Maßstab für EVs.
Sobald das Fahrzeug über der Ladeplatte geparkt ist, nutzt es Positionierungstechnologie, um die genaue Ausrichtung zu optimieren. Anschließend bestätigt ein digitaler „Handshake“ die Verbindung, und der Ladevorgang startet automatisch.
Das Laden erfolgt über einen kleinen Luftspalt (ca. 12–18 cm)
Die Energieübertragung erfolgt per magnetischer Induktion
Wechselstrom wird für die Batterie in Gleichstrom umgewandelt
Integrierte Sicherheitssensoren stoppen den Ladevorgang, wenn Objekte erkannt werden
Porsche gibt eine Effizienz von rund 90 % an, bei Ladegeschwindigkeiten ähnlich einer Wallbox zu Hause (im Vereinigten Königreich auf etwa 7,6 kW begrenzt).
Komfort – mit einem Premiumpreis
Der größte Vorteil ist die Einfachheit. Keine Kabel, kein Handling – einfach parken und laden. Für Fahrer*innen, die regelmäßig zu Hause laden, könnte das den Alltag spürbar erleichtern.
Geschätzte Gesamtkosten: ca. 6.750 £
Die Bodenplatte ist die teuerste Komponente
In erster Linie für die Installation zu Hause gedacht
Kompatibel mit gängigen Stromanschlüssen im Haushalt
Kabelloses Laden entfernt einen der letzten „manuellen“ Schritte bei der Nutzung eines EVs. Das mag wie eine Kleinigkeit wirken, aber Komfort spielt eine große Rolle bei der Einführung von EVs – besonders für Fahrer*innen, die neu im Bereich Elektromobilität sind.
Ist kabelloses EV-Laden genauso effizient wie kabelgebundenes Laden?
Es ist etwas weniger effizient, erreicht aber dennoch rund 90 % – also nahezu vergleichbar mit dem Laden per Kabel.
Muss das Auto exakt positioniert werden?
Ja – die Ausrichtung ist wichtig, aber das Fahrzeug unterstützt aktiv die korrekte Positionierung.
Wird das Kabel dadurch komplett ersetzt?
Nicht in absehbarer Zeit, aber es könnte sich als beliebte Option für das Laden zu Hause etablieren.
Humble Hauler – autonomes Fahren im Frachtverkehr
Wir haben bereits über Robo-Taxis und selbstfahrende Autos gesprochen – jetzt kommt der fahrerlose Sattelzug. Er ersetzt im Grunde die klassische Zugmaschine eines Sattelzugs und schafft damit ein vollständig autonomes Fahrzeug (Level 4) für den Einsatz in abgegrenzten Betriebsbereichen. Humble Robotics hat dieses Logistikfahrzeug gezielt für sichere, effiziente und kostengünstige Einsätze entwickelt.
Durch den Wegfall der Fahrerkabine im Transport-Lkw ergeben sich folgende Vorteile:
Höhere Nutzlast für Waren
360-Grad-Sicht
Autonomie von Rampe zu Rampe (dock-to-dock)
Die Idee dieses Designs ist (noch) nicht der Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr – also keine Sorge, ein fahrerloser Sattelzug wird dir nicht so schnell folgen. Gedacht ist dieses Logistikfahrzeug für industrielle Transporte vor Ort, etwa in komplexen Umgebungen wie Lagerhäusern, Rangierbahnhöfen und Seehäfen.
„Zum ersten Mal kann Fracht vollständig automatisiert bis zur Verladerampe transportiert werden. Wir machen den Gütertransport nachhaltiger, sicherer und effizienter, als es bisher für möglich gehalten wurde.“
Diese Technologie ist hochentwickelt, aber die US-Transportbranche holt auf. 2026 wurde ein neues Regierungsgesetz verabschiedet, das autonome Fahrtechnologien fördern und Sicherheitsstandards regulieren soll – und damit die Entwicklung hin zu effizienterem Verkehr unterstützt.
Das System soll das Rückgrat der Logistik und des Gütertransports bilden. Die Technologie ist rund 20 % leichter als bei herkömmlichen Transportern, was etwa 20 % mehr Ladung ermöglicht und die Effizienz deutlich steigert. Das Ziel ist es, Nutzlast und Funktionalität zu priorisieren – nicht den Komfort für Fahrer*innen.
Warum „Humble“? „Humble“ (englisch für „bescheiden“) hält, was der Name verspricht. Gebaut, um „unsichtbar“ zu sein – mit einer maximalen Reichweite von rund 320 km, einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 88 km/h, und das Beste daran: komplett elektrisch. Mit seinem schlanken Design und nachhaltigen Antrieb revolutioniert dieser Humble Hauler den Transport auf Betriebsgeländen.
Größe spielt eine Rolle: Kleine Elektrofahrzeuge setzen sich durch
Große EVs machen die Schlagzeilen, während die kleinen still und leise Städte verändern.
Diese Woche hat diesen Wandel perfekt gezeigt – von elektrischen Acht-Sitzer-Rikschas in Indien bis hin zu winzigen Lieferfahrzeugen auf britischen Straßen. Verschiedene Kontinente, gleiche Mission: Den Transport sauberer, günstiger und deutlich effizienter zu machen.
Beginnen wir in Indien, wo Zelio E-Mobility auf der RideAsia EV Expo 2026 den neuen Zelio Tanga Nine+ vorgestellt hat.
Der Tanga Nine+ ist eine dreirädrige elektrische Rikscha, die bis zu acht Passagier*innen transportieren kann. Damit wird aus einem kleinen Last-Mile-Fahrzeug etwas, das eher einem Minibus für dicht besiedelte städtische Routen ähnelt.
Es gibt außerdem ein neues „Autosafe“-Frontdesign – das die typische offene Rikscha-Bauweise durch eine deutlich schützendere Struktur ersetzt. Visuell eine kleine Veränderung, aber ein großer Schritt für Sicherheit und Vertrauen der Fahrer*innen.
Leistungstechnisch ist der Tanga Nine+ klar auf die praktische Nutzung ausgelegt:
Bis zu 150 km Reichweite
45–50 km/h Höchstgeschwindigkeit
Batterieoptionen bis zu 10 kWh
Kurz gesagt: genau das, was für stark frequentierte Stadt- und semi-urbane Routen gebraucht wird, bei denen Zuverlässigkeit wichtiger ist als reine Geschwindigkeit.
Jetzt geht es weiter ins Vereinigte Königreich, wo Elektrofahrzeuge noch kleiner werden
Fiat bringt den charmanten und ungewöhnlichen Fiat Tris im nächsten Jahr auf britische Straßen – einen Mikro-Lkw, der wirkt, als wäre er direkt aus einer Designstudie entsprungen.
Stell dir vor:
ein Sitz
ein Vorderrad
Lenkersteuerung
Er ist inspiriert von Ikonen wie dem Piaggio Ape (dem dreirädrigen italienischen Leichtfahrzeug), wurde aber für moderne Städte neu interpretiert. Der Tris konzentriert sich auf enge Straßen und schnelle Wendemanöver: mit sehr kleinem Platzbedarf, einem Wendekreis von 6,1 m und einer ausreichenden Reichweite (ca. 56 Meilen/90 km), um Lieferungen über den ganzen Tag zu ermöglichen.
Und obwohl er minimalistisch wirkt, ist er erstaunlich praktisch:
Bis zu 540 kg Nutzlast
Mehrere Konfigurationen (Pritsche, Kasten, Fahrgestell)
Speziell für urbane Logistik entwickelt
Auf der einen Seite maximieren Fahrzeuge wie der Tanga Nine+ den Personentransport – mehr Passagiere, mehr Einnahmen, mehr Effizienz pro Fahrt. Auf der anderen Seite fokussiert sich der Tris auf den Gütertransport – mit minimalem Platzbedarf bietet er genau die nötige Kapazität für Lieferungen.
Unterschiedliche Lösungen, gleiche Philosophie: Kleine Elektrofahrzeuge können ihre Aufgabe erfüllen.
Ob acht Passagier*innen in Delhi oder Pakete in Birmingham – diese kleinen EVs zeigen, dass Größe manchmal tatsächlich zählt, weil kleiner oft effizienter ist.
EV-Dynamik in den USA bleibt stark – von Ladeinfrastruktur bis zu neuen Modellen
Die EV-Entwicklung in den USA verläuft nicht linear, aber die Richtung bleibt klar. Während die Neuwagenverkäufe kurzfristig nachgelassen haben, entwickeln sich sowohl Ladeinfrastruktur als auch Fahrzeuginnovation weiter – ein Zeichen langfristigen Vertrauens in die Elektrifizierung.
Ladenetze wachsen weiter
Die USA haben allein im ersten Quartal über 3.000 neue DC-Schnellladepunkte hinzugefügt und damit das Wachstum des Vorjahres gehalten. Insgesamt gibt es inzwischen mehr als 73.000 Schnellladepunkte an über 13.000 Standorten.
Das Wachstum bleibt stabil, obwohl die EV-Verkäufe zurückgegangen sind
Die Zuverlässigkeit verbessert sich weiter und liegt inzwischen bei durchschnittlich rund 90–95 %
Hochleistungsladepunkte (250 kW+) werden zunehmend zum Standard
Der Ausbau konzentriert sich dabei stärker auf die Modernisierung bestehender Standorte als auf den Neubau
Auch wenn die EV-Verkäufe im Jahresvergleich gesunken sind, hält die Nachfrage mit der neuen Kapazität Schritt – ein Hinweis darauf, dass die Infrastruktur der realen Nutzung noch hinterherläuft.
Veränderung bei der Skalierung von Ladenetzen
Ladeanbieter gehen zunehmend strategischer vor, wenn sie ihre Netze ausbauen. Statt komplett neue Standorte zu errichten, konzentrieren sich viele darauf, bestehende Standorte mit zusätzlichen Ladepunkten auszubauen und die Leistung zu verbessern.
Die Preise bleiben stabil bei etwa 0,45–0,55 $ pro kWh
Anschlüsse für kombinierte Ladesysteme dominieren weiterhin, auch wenn der NACS-Standard von Tesla wächst
Ältere Standards wie CHAdeMO verlieren zunehmend an Bedeutung
Tesla bleibt der größte Anbieter, doch sein Anteil an neuen Installationen sinkt – und öffnet damit die Tür für neue Marktteilnehmer, die von großen Automobilherstellern unterstützt werden.
EVs bleiben im Zentrum der Aufmerksamkeit
Auf der New York Auto Show wurde deutlich: Elektrifizierung steht weiterhin im Mittelpunkt.
Trotz schwächerer Verkaufszahlen setzen Automobilhersteller stark auf EVs und elektrifizierte Modelle. Neue Fahrzeuge, Konzeptstudien und Technologien stehen im Rampenlicht.
Neue EV-Modelle erscheinen in vielen Fahrzeugsegmenten
SUVs und elektrische Crossover bleiben die beliebtesten Formen
Reichweite und Performance werden zu zentralen Kaufkriterien
Immer mehr erschwingliche EVs kommen auf den Markt
Elektrifizierung wird vielfältiger
Eines der wichtigsten Themen ist nicht nur „mehr EVs“, sondern eine größere Vielfalt an Elektrifizierungstechnologien.
Neben rein elektrischen Fahrzeugen (BEVs) erweitern Hersteller ihr Angebot um:
Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeuge (PHEVs)
klassische Hybride
Extended-Range-EVs (EREVs)
Das spiegelt auch die Entwicklung im Flottenbereich wider – hin zu einer gemischten Antriebslandschaft statt eines abrupten Komplettwechsels zur Elektromobilität.
Was das bedeutet: Die Infrastruktur wird zuverlässiger und leistungsfähiger, während sich die Fahrzeugoptionen über verschiedene Preisklassen und Technologien hinweg erweitern. Auch bei kurzfristigen Schwankungen in den Verkaufszahlen werden weiterhin die Grundlagen für eine langfristige Akzeptanz der Elektromobilität geschaffen.
Warum wächst die Ladeinfrastruktur weiter, obwohl die EV-Verkäufe zurückgegangen sind?
Infrastrukturprojekte brauchen Zeit, und die Ladenetzwerke werden sowohl im Hinblick auf zukünftige Nachfrage als auch zur Unterstützung bestehender EV-Fahrer*innen ausgebaut.
Stehen voll elektrische Fahrzeuge weiterhin im Fokus?
Ja – aber zunehmend gemeinsam mit Hybriden und anderen elektrifizierten Antriebsarten, was Fahrer*innen mehr Flexibilität bietet.
Fällt die USA bei der Verbreitung von Elektrofahrzeugen zurück?
Nicht unbedingt. Das Wachstum setzt sich fort, nur in einem etwas moderateren und uneinheitlicheren Tempo.
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