August 2026

Electro Beat: Deine monatliche EV-Informationsspritze (Juli 2026)

Deux poulpes roses de dessin animé portant des casques animent l'émission « ELECTRO BEAT » depuis un bureau équipé de micros et d'une boisson, avec une carte du monde en arrière-plan.

Willkommen zu dieser neuen Ausgabe von Electro Beat – deiner monatlichen Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten aus der Welt der Elektrofahrzeuge. Diesen Monat werfen wir einen Blick auf Deutschlands historischen Wendepunkt bei Elektrofahrzeugen, ENVOs Lego-artiges modulares EV, den weltweit ersten elektrischen Eiswagen und viele weitere spannende Neuigkeiten.

Legen wir los …

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Das Multitasking-EV – wie ENVO die Spielregeln verändert

Wolltest du schon immer dein inneres Kind ausleben und ein lebensgroßes Lego-Auto bauen? Das kanadische Unternehmen ENVO macht diese Träume wahr. Dieses Modular-EV verändert die Art und Weise, wie Menschen ihre Fahrzeuganforderungen betrachten. Statt für jede Aufgabe ein eigenes Fahrzeug anzubieten, ermöglicht ENVO Fahrer*innen, ein Fahrzeug passend zu ihren individuellen Anforderungen zu konfigurieren. Mit anderen Worten: Du kannst dein ganz eigenes Lego-EV haben. 

Elektrofahrzeuge sind genauso einfach zu nutzen wie dein ganz normales Fahrzeug, aber ENVO beweist erneut, dass ein EV nichts mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor gemeinsam hat. Die Art und Weise, wie wir Elektromobilität betrachten, wird revolutioniert. Das Ziel lautet: 

„Bedarfsgerechte Mobilität für eine gesündere Gemeinschaft.“

Durch die Vereinfachung des Fahrzeugs auf seine ursprünglichen Bestandteile sind die Möglichkeiten grenzenlos. Die als „Skateboard-Plattform“ bezeichnete Fahrzeugbasis ist ein vollständig validiertes rollendes Fahrgestell, das sich für nahezu 20 verschiedene Einsatzbereiche konfigurieren lässt. Dank der Integration von Batterie, Antrieb, Fahrwerk, Lenkung, Bremsen und Steuerungssystemen bildet die Plattform die Grundlage für eine Vielzahl von Fahrzeugtypen, die sich an unterschiedliche Anforderungen anpassen lassen. 

Der technische Teil – so funktioniert diese Innovation 

  • T-Slot-Rahmen: Der Rahmen lässt sich verlängern oder verkleinern, wodurch sich Länge und Breite anpassen lassen. Dank verschiedener Befestigungsmöglichkeiten können Fahrer*innen das Fahrzeug für unterschiedlichste Aufgaben konfigurieren. 

  • Kompakte Bauweise: Lässt sich platzsparend zusammenfalten und dadurch einfach zwischen verschiedenen Einsatzbereichen transportieren. 

  • Austauschbare Batterien: Ermöglichen eine einfache Anpassung an den jeweiligen Einsatzzweck, ohne das Fahrzeug grundlegend verändern zu müssen. 

Von medizinischer Ausrüstung über landwirtschaftliche Anwendungen bis hin zu Filmausrüstung – dieses kleine EV ist für verschiedenste Aufgaben geeignet. Es wurde ursprünglich für den persönlichen Gebrauch sowie lokale Mobilität und Freizeitnutzung entwickelt, kann jedoch auch zu einer vielseitigen Lösung für gewerbliche Anwendungen weiterentwickelt werden. ENVO beschreibt diese Entwicklung mit dem Leitspruch: „Für jede Flotte, jede*n Entwickler*in, jede Branche.“ Für Unternehmen mit unterschiedlichen Anforderungen ist die Möglichkeit, in ein einziges Fahrzeug zu investieren, das mit dem Unternehmen mitwachsen und sich weiterentwickeln kann, entscheidend, um die Logistik mit leichten Fahrzeugen zukunftssicher zu gestalten.

Electric vehicle chassis with visible battery pack, dual motors, suspension system, and wheels on a smooth, light-colored surface.

IUnd das ist noch nicht alles! Auf ihre wesentlichen Komponenten reduziert, kommt diese Technologie bereits bei Universitätsprojekten in Kanada zum Einsatz. Indem die zeitaufwendige Entwicklung der Fahrzeugbasis entfällt und Studierende sich stärker auf eigene Innovationen konzentrieren können, unterstützt die Plattform die Kreativität und den Erfolg angehender Techniker*innen.  

Aus Sicht von ENVO löst die Anpassungsfähigkeit dieses Produkts das Problem der Kleinserienproduktion: Die Fahrzeugbasis kann in großen Stückzahlen gefertigt werden, während Kund*innen ihre Fahrzeuge entsprechend ihrer eigenen Anforderungen gestalten können, anstatt ein Produkt zu entwickeln, das für alle gleichermaßen passen muss. 

Vorteile des Modular EV: 

  • Es reduziert unnötigen Abfall und Überkonsum: Kaufe ein Fahrzeug und passe es an deine täglichen Bedürfnisse an. 

  • Die Kontrolle liegt wieder bei den Kund*innen. Die fortschrittliche Technologie ermöglicht es Fahrer*innen, ihre Fahrzeuge selbst anzupassen, ohne dass zusätzliche Personen oder weitere Arbeitsschritte erforderlich sind. 

  • Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und unterstützen dadurch ein wachsendes Fahrzeug-Ökosystem – auch für Flotten mit leichten Fahrzeugen!

Bewertungen vergleichen das Modular EV bereits mit dem Smartphone der Elektromobilität, da es mehrere Fahrzeuge in einem vereint – das ultimative Multitasking-EV. Baue dein Elektrofahrzeug für heute und passe es an deine Mobilitätsanforderungen von morgen an. 

Three small electric vehicles parked at charging stations against a green building with large solar panels.

Ladeinfrastruktur wächst in Europa schneller als der EV-Absatz 

Neue Daten der Organisation für sauberen Verkehr Transport & Environment (T&E) zeigen einen bedeutenden Wandel in Europa: Die Installation öffentlicher Ladestationen übertrifft mittlerweile den Verkauf von EVs in fast allen EU-Mitgliedstaaten!

Reichweiten-Angst könnte bald der Vergangenheit angehören, da europäische Ladenetze der Entwicklung voraus sind. Mit dem neuen EU-Gesetz zur Ladeinfrastruktur: Die Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (Alternative Fuels Infrastructure Regulation, AFIR) verpflichtet Mitgliedstaaten dazu, für jedes EV in der nationalen Fahrzeugflotte mindestens 1,3 kW öffentliche Ladeleistung bereitzustellen. Damit gehört die Sorge von Fahrer*innen, unterwegs keine verfügbare Lademöglichkeit zu finden, zunehmend der Vergangenheit an.

Borne de recharge pour véhicules électriques avec plusieurs unités de recharge blanches alignées près de la végétation verte.

Wo?

Der Ausbau findet nicht nur in einigen wenigen Ländern statt, sondern ist ein europaweiter Trend.

In nahezu jedem EU-Land – 26 von 27 Mitgliedstaaten – wächst der Ausbau öffentlicher Ladestationen mittlerweile schneller als die Zahl neuer Batterie-Elektrofahrzeuge (Battery Electric Vehicles, BEV), die auf die Straße kommen.

Das bedeutet, dass derzeit fast alle Mitgliedstaaten die von der AFIR festgelegten Zielwerte erreichen oder sogar übertreffen!

Gemäß den AFIR-Vorgaben der EU müssen wichtige Autobahnkorridore mit schnellen DC-Ladepunkten mit einer Leistung von 150 kW oder mehr ausgestattet sein. Diese müssen in einem Abstand von höchstens 60 km zueinander installiert werden. Laut T&E erfüllen bereits fast vier Fünftel (79 %) dieser Autobahnkorridore diesen Standard.

Was bedeutet das für Besitzer*innen von Elektrofahrzeugen?

  • Weniger Warteschlangen – kürzere Wartezeiten an Ladestationen durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur.

  • Transparente Preise – mit mehr verfügbaren Ladepunkten müssen private Ladeanbieter ihre Preise überdenken, um sicherzustellen, dass Fahrer*innen sich für ihre Ladeangebote entscheiden.

Auch wenn lokal weiterhin Lücken bestehen, kann der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Besitzer*innen von Elektrofahrzeugen nur positive Auswirkungen haben!

„Heute müssen EV-Fahrer*innen nicht weit fahren, um einen öffentlichen Ladepunkt zu finden. Die Vorgaben für den Ausbau der Ladeinfrastruktur greifen und haben ein starkes Wachstum des EV-Marktes ermöglicht.“ – Lucien Mathieu, T&E Cars Director

Der Eiswagen der Zukunft ist da … und er fährt elektrisch

Wer sagt, dass EVs nicht cool sein können? Der weltweit erste vollständig zertifizierte elektrische Wagen für Speiseeis ist offiziell auf die Straße gegangen und ersetzt den bekannten Dieselmotor durch einen vollelektrischen Mercedes-Benz eSprinter.

Der neue Wagen wurde vom britischen Spezialisten Whitby Morrison entwickelt und bietet alles, was man von einem Eiswagen erwartet – nur ohne Motorgeräusche und Auspuffemissionen. Damit eignet er sich ideal für Parks, Stadtzentren, Schulen und andere stark frequentierte öffentliche Bereiche, in denen leisere und sauberere Fahrzeuge willkommen sind.

Die wichtigsten Fakten: 

  • Auf Basis des vollelektrischen Mercedes-Benz eSprinter gebaut

  • Lädt von 10 % auf 80 % in etwa 34 Minuten

  • Keine Auspuffemissionen

  • Leiser Betrieb für Parks, Veranstaltungen und Wohngebiete

Der erste elektrische Eiswagen wurde bereits an Hocking's of North Devon ausgeliefert, ein familiengeführtes Unternehmen, das seit Generationen Eis verkauft.

Auch wenn es wie ein kleiner Schritt wirken mag, zeigt dieses Beispiel erneut, dass die Elektrifizierung nicht nur Autos verändert. Von Lieferfahrzeugen über Einsatzfahrzeuge bis hin zu Eiswagen – die EV-Technologie hält Einzug in immer mehr alltägliche Anwendungsbereiche.

A cream and red electric ice cream van parked on the road, with "Locally Made Quality Dairy Cream Ices" written on its side.

Im Vereinigten Königreich sind Tausende Eiswagen unterwegs. Wenn mehr von ihnen auf Elektroantrieb umsteigen, könnten sommerliche Leckereien künftig etwas leiser und deutlich sauberer werden.

Spanien setzt mit neuen Förderungen und einem großen Produktionsschub verstärkt auf EVs

Spanien treibt seine Ambitionen im Bereich Elektrofahrzeuge mit Nachdruck voran. Neben der Ankündigung eines neuen Auto+-Förderprogramms im Wert von 400 Millionen Euro hat das Land auch eine bedeutende Produktionspartnerschaft zwischen Ford und Geely gesichert. Diese könnte dazu führen, dass ab 2028 neue Elektromodelle in den Produktionslinien vom Band laufen.

Zusammen zeigen diese Ankündigungen, dass Spanien in beide Seiten der EV-Entwicklung investiert: in die Förderung der Nachfrage und in den Ausbau der Produktion.

Auto+ ersetzt MOVES III

Spanien hat offiziell Auto+ eingeführt – ein neues Förderprogramm für Elektrofahrzeuge, das den Kauf eines EV einfacher, schneller und attraktiver machen soll. Als Nachfolger des bisherigen MOVES-III-Programms läuft Auto+ bis Ende 2030 und gibt Fahrer*innen sowie Herstellern mehr Planungssicherheit für die Zukunft der EV-Förderung.

Eine der größten Verbesserungen betrifft die Abwicklung der Förderungen. Anders als MOVES III, das regional verwaltet wurde und bei dem Käufer*innen häufig monatelang auf ihre Auszahlung warten mussten, führt Auto+ ein einheitliches nationales Online-Antragsverfahren ein. Ziel ist es, die Bearbeitungszeiten von mehreren Monaten auf wenige Wochen zu verkürzen und die Förderung dadurch deutlich zugänglicher zu machen.

Was wird angeboten?

Fahrer*innen, die ein förderfähiges Elektrofahrzeug kaufen, können folgende Unterstützung erhalten:

  • Bis zu 4.500 € Förderung für ein neues Elektroauto

  • Bis zu 5.000 € Förderung für einen elektrischen Transporter

  • Bis zu 1.100 € Förderung für elektrische Motorräder

  • Höhere Förderbeträge für Selbstständige, Kleinstunternehmen und Unternehmen: Für bestimmte elektrische Transporter sind Zuschüsse von bis zu 12.000 € möglich

Das 400-Millionen-Euro-Förderprogramm gilt rückwirkend auch für förderfähige Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2026 gekauft wurden. Damit könnten viele Personen, die kürzlich ein EV erworben haben, nach Öffnung der Anträge noch von der Förderung profitieren.

Im Gegensatz zum vorherigen Programm konzentriert sich Auto+ ausschließlich auf den Fahrzeugkauf. Förderungen für private oder öffentliche Ladeinfrastruktur sind nicht mehr enthalten. Stattdessen liegt der Fokus darauf, mehr Menschen den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug zu ermöglichen. Um förderfähig zu sein, müssen Fahrzeuge außerdem die Anforderungen für die spanische DGT-Umweltplakette CERO für emissionsfreie Fahrzeuge erfüllen.

Eine langfristige Förderung bis 2030, schnellere Auszahlungen und ein einfacheres Antragsverfahren könnten einige der größten Hürden für die Verbreitung von EVs abbauen. Für Käufer*innen bedeutet das mehr Planungssicherheit beim Kauf eines Elektroautos, während Hersteller von einem stabileren Markt profitieren, in den sie investieren können.

Bald könnten mehr EVs in Spanien gebaut werden

Zusätzlich zu den neuen Fördermaßnahmen haben Ford und Geely Pläne für ein Joint Venture am Ford-Standort in Valencia angekündigt.

Die Partnerschaft soll den Standort in ein gemeinsames Produktionszentrum für Fahrzeuge der nächsten Generation mit niedrigen und null Emissionen verwandeln, die für den europäischen Markt bestimmt sind.

Zu den Modellen, die ab 2028 erwartet werden, gehören:

  • Ein neuer Crossover der Ford-Familie

  • Ein neues Mitglied der Bronco-Familie

  • Zwei vollelektrische Geely-SUVs

Deutschlands Wendepunkt bei EVs: EVs verkaufen sich erstmals besser als Verbrenner

Als logischer nächster Schritt für das Land, das den Verbrennungsmotor hervorgebracht hat, haben BEVs offiziell die Spitzenposition als beliebteste Fahrzeugart Deutschlands übernommen. Laut aktuellen Daten des Automobilclubs ADAC hat Europas größter Automarkt endlich den lange erwarteten Wendepunkt erreicht: Rein elektrische Fahrzeuge haben erstmals traditionelle Benzin- und Dieselfahrzeuge bei den Verkaufszahlen überholt und dabei gleichzeitig einen neuen Absatzrekord aufgestellt.

Man in a blue shirt charges a black electric car under a partly cloudy sky, with trees and cars in the background.

Die Zahlen sprechen für sich: Im betrachteten Monat wurden 84.057 BEVs neu zugelassen, während klassische Benzinfahrzeuge mit 60.796 Einheiten deutlich dahinterlagen. Es folgten Dieselfahrzeuge mit 33.862 Einheiten und Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeuge (Plug-in Hybrid Electric Vehicle, PHEV) mit 32.212. Dieser Schub für die Elektromobilität verschafft rein batterieelektrischen Fahrzeugen einen Marktanteil von 28,4 %. Rechnet man PHEVs hinzu, machen elektrifizierte Fahrzeuge bereits 39,3 % aller Neuzulassungen aus.

Dies ist ein bedeutender Meilenstein für die Verbreitung von EVs in Deutschland. Gleichzeitig zeigen sich bereits positive Auswirkungen auf die Umwelt: Die durchschnittlichen CO₂-Emissionen neuer Fahrzeuge in Deutschland sind im Vergleich zum Vorjahr um 13,6 % gesunken.

RangMarke BEV H1 2026Gesamtverkäufe 2026 (H)Elektrischer Marktanteil
Gesamtmarkt368 0061 484 393100,0
1VW49 495273 74713,4
2SKODA36 654128 21810,0
3BMW30 943126 7668,4
4TESLA28 85728 8577,8
5MERCEDES26 133125 9607,1

Neue Innovationen beim EV-Laden für Flotten auf dem Weg zur Elektrifizierung

Der Aufbau einer EV-Ladeinfrastruktur bedeutet nicht, eine Einheitslösung für alle zu schaffen. Zwei wichtige Ankündigungen dieser Woche zeigen eine neue Doppelstrategie bei der Elektrifizierung gewerblicher Flotten: ultraschnelle Ladehubs mit hoher Leistung für schwere Fahrzeuge unterwegs sowie unkomplizierte Ladelösungen für Fahrzeuge, die über Nacht oder am Arbeitsplatz stehen.

So gehen zwei Unternehmen die unterschiedlichen Herausforderungen bei der Elektrifizierung von Flotten an:

Die unkomplizierte Ladelösung

Schneider Electric hat Schneider Charge Pro vorgestellt – eine ganzheitliche kommerzielle EV-Ladelösung für gewerbliche Flotten, Arbeitsplätze, Einzelhandelsstandorte, Mehrfamilienhäuser und Einrichtungen der Hotellerie. Ziel ist ein integriertes Ökosystem, das den Installations- und Verwaltungsaufwand für Standortverantwortliche reduziert.

Was sind die wichtigsten Funktionen?

  • Depot-Laden: Verfügbar in Konfigurationen mit 48 Ampere oder 80 Ampere (bis zu 19,2 kW), wodurch 60 bis 100 Meilen Reichweite pro Stunde hinzugefügt werden können – ideal für Flottenfahrzeuge mit längeren Standzeiten über Nacht.

  • Kombiniert für den Außenbereich geeignete Hardware, Firmware und Cloud-Software (EV Connect Software+) über einen einzigen Anbieter. Dadurch werden die Gesamtbetriebskosten gesenkt und Probleme bei der Abstimmung mehrerer Anbieter vermieden.

  • Unterstützt sowohl NACS- als auch J1772-Anschlüsse. Fahrer*innen starten den Ladevorgang durch Scannen eines QR-Codes.

  • Partnerschaft mit Qmerit (mit rund 24.000 zertifizierten Installateur*innen in Nordamerika), um die Installation und Skalierung zu übernehmen.

Auch wenn dieses Projekt auf Nordamerika ausgerichtet ist, ist es ein positiver Schritt für die weltweite Elektrifizierung von Flotten. Es zeigt, dass künftig mehr Flexibilität bei Ladelösungen für Flotten verfügbar sein wird!

Die Hochleistungs-Schnellladehubs

Währenddessen hat der portugiesische Infrastrukturhersteller i-charging in Europa mit der kommerziellen Auslieferung seiner Flaggschiff-Ladeplattform MAX begonnen. Die ersten Einheiten wurden in Portugal ausgeliefert, weitere Installationen sind in Deutschland und der Schweiz geplant.

Was sind die wichtigsten Funktionen?

  • Basierend auf einer modularen Schrankarchitektur, die von 50 kW bis auf 1,6 MW skalierbar ist.

  • Nutzt eine proprietäre dynamische Leistungsverteilung, um die verfügbare Leistung gleichzeitig auf bis zu acht angeschlossene Fahrzeuge zu verteilen. Dabei wird der Energiefluss automatisch an den aktuellen Leistungsbedarf der Fahrzeuge angepasst.

  • Entwickelt in Zusammenarbeit mit SOLUM (einem Spin-off von Samsung) und nutzt deren EV-Power-Module mit hoher Leistungsdichte, um extreme Leistung auf kompakter Fläche bereitzustellen.

  • Unterstützt CCS, NACS, GB/T und MCS (Megawatt Charging System für schwere Nutzfahrzeuge).

Die Chance: Auch wenn heute nur wenige Fahrzeuge eigenständig 1,6 MW Ladeleistung abrufen können, liegt der eigentliche Mehrwert des Systems darin, leistungsstarkes Laden für mehrere Fahrzeuge gleichzeitig an stark frequentierten Logistikkorridoren und Flottendepots zu ermöglichen.

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