Juni 2026

Electro Beat: Deine monatliche EV-Informationsspritze (Mai 2026)

Two pink cartoon octopuses with headphones hosting "ELECTRO BEAT" at a desk with microphones, a drink, and a world map backdrop.

Die Welt der Elektromobilität steht nie still – und der Mai hatte jede Menge zu bieten. Von rekordbrechenden Formel-E-Rennwagen und bahnbrechenden Batterietechnologien bis hin zu Photovoltaik-Straßenbelägen und großen Projekten zur Elektrifizierung von Fahrzeugflotten – die Innovationskraft der E-Mobilität beschleunigt sich in allen Bereichen.

Legen wir los …

xxx

Die Formel 1 bekommt Konkurrenz: der neue Gen4-Rennwagen

Die Zukunft des Motorsports ist da – und sie ist … elektrisch!

Die Formel E startet mit den Rennwagen der Gen4-Ära in eine neue Generation. Der neue Rennwagen wurde beim Monaco e-Prix vorgestellt und feiert sein Debüt in der Saison 2026/27 der ABB FIA Formula E World Championship. Mit dem Ziel, 50 % mehr Leistung als aktuelle Formel-1-Wagen zu liefern, setzt die neue Generation neue Maßstäbe für Geschwindigkeit in der Formel E und definiert das Rennerlebnis für Zuschauer*innen neu. 

Gen4-Spezifikationen

  • Rennleistung: 450 kW (~600 PS), 50 % mehr als die 300 kW (~400 PS) des GEN3 Evo

  • Geschwindigkeit: >335 km/h

  • Beschleunigung: ~1,8 Sekunden auf 100 km/h

  • Maximale Leistung: 600 kW (~800 PS) im ATTACK MODE (71 % mehr als die 350 kW des GEN3 Evo)

  • Regeneratives Bremsen: 700 kW, 17 % mehr als beim GEN3 Evo

Der Start aus dem Stand soll sogar die traditionellen Formel-1-Werte übertreffen: Von 0 auf 100 km/h in nur 1,8 Sekunden. Damit ist der Gen4-Rennwagen sogar 0,6 Sekunden schneller als die schnellsten Formel-1-Fahrzeuge – ein kleiner Unterschied mit großer Wirkung im Motorsport. Auch wenn diese Technologie einige Leistungswerte der Formel 1 übertreffen könnte, soll sie nicht direkt mit ihr konkurrieren. Aktuell gibt es weiterhin wenig Druck, die Formel 1 vollständig auf Elektroantriebe umzustellen. 

Das Hauptziel besteht vielmehr darin, die Technologie von Elektrofahrzeugen (EVs) weiterzuentwickeln und herauszufinden, welche Innovationen aus dem Rennsport künftig auf die Straße übertragen werden können. Die Investitionen in die Formel E gelten als „globales Labor für elektrische Mobilität“ – je schneller diese Rennwagen werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir Verbesserungen auch in unseren alltäglichen EVs erleben werden.          

 Die Verantwortlichen der Formel E hoffen außerdem, Zuschauer*innen stärker mit dem Sport zu verbinden, indem sie Erfahrungen zeigen, die näher an der Nutzung von EVs im Alltag liegen. 

Race car speeding on a curving track at sunset, with floodlights and greenery in the background under a clear sky.

Auch in Japan erlebt klassischer Motorsport ein Comeback: Fahrzeuge, die eigentlich für die Straße gebaut wurden, werden auf die Rennstrecke gebracht. Wer Zuschauer*innen das Gefühl vermitteln möchte, ihr eigenes Auto auf der Strecke zu sehen, findet hier den passenden Ansatz. 

Mit Vorserienmodellen im Starterfeld sind diese Rennen darauf ausgelegt, die Stärken von Elektrofahrzeugen zu nutzen, statt gegen ihre technischen Grenzen anzukämpfen. Die Renndistanz wurde dafür auf rund 60 km optimiert. Die Fahrzeuge werden nach Leistungsklassen eingeteilt, um ein möglichst spannendes Rennerlebnis zu schaffen. 

Anstelle der komplexen Batterietechnologie, wie man sie aus der Formel 1 kennt, kommen hier Vorserienmodelle bekannter Fahrzeugmarken zum Einsatz, die dir auch im Straßenverkehr begegnen: 

  • Tesla Model S Plaid

  • Model 3 Performance

  • Hyundai Ioniq 5 N

  • Honda e 

  • BMW i3 REx

JEVRA versucht nicht, die Formel 1, wie wir sie kennen und lieben, komplett neu zu erfinden. Stattdessen bringt die Rennserie die Faszination des traditionellen Motorsports zurück und führt sie in die Zukunft der Elektromobilität. 

KI-gestützte Software könnte die Lebensdauer von EV-Batterien um 23 % verlängern

In der sich ständig weiterentwickelnden Welt der Elektrofahrzeuge arbeiten Autohersteller kontinuierlich an schnelleren Ladegeschwindigkeiten. Allerdings ist bekannt, dass häufiges DC-Schnellladen (Gleichstrom-Schnellladen) die Alterung von Batterien beschleunigen kann. Ältere Batterien verlieren dadurch häufig ihre Fähigkeit, höhere Ladeleistungen zu verarbeiten. Nun könnte ein vielversprechender Durchbruch von Forschenden der Chalmers University of Technology in Schweden eine intelligente, KI-gestützte Lösung bieten.

Der „health-aware“-Ladealgorithmus

Die vom IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) veröffentlichte Studie stellt einen „health-aware“-Ladealgorithmus vor, der den Gesundheitszustand einer EV-Batterie während ihres Alterungsprozesses kontinuierlich erfasst und sein Ladeverhalten automatisch daran anpasst. Der Algorithmus wurde entwickelt, um Batterien zu optimieren: Durch die Überwachung wichtiger Zustandswerte und die Erkennung früher Anzeichen möglicher Probleme passt die Software die Spannungsgrenzen automatisch an, um den Ladevorgang zu verbessern.

Man in yellow sweater using phone, leaning on electric car charging at dusk, with interior lit in blue.

Die Ergebnisse der ersten Simulationen des Teams sind äußerst vielversprechend für die Zukunft der Lebensdauer von EVs. Mit dieser neuen Methode hielt die simulierte Batterie 703 Lade- und Entladezyklen durch, bevor ihre Kapazität unter 80 % fiel. Im Vergleich dazu erreichte eine Batterie, die mit herkömmlichen Konstantspannungs-Ladeverfahren geladen wurde, nur 572 Zyklen. 

Das entspricht einer massiven Steigerung der nutzbaren Batterielebensdauer um 23 %! Das Beste daran: Diese verlängerte Lebensdauer erfordert keine Zeitopfer von Fahrer*innen; die KI-gesteuerte Ladezeit lag bei 24,12 Minuten und war damit nahezu identisch mit den 24,15 Minuten des herkömmlichen Verfahrens. Noch besser: Die Forschenden weisen darauf hin, dass die Software so fortschrittlich ist, dass sie den Bedarf an teuren, dedizierten internen Sensoren eliminieren kann.

Auch wenn sich das Projekt derzeit noch in der Simulationsphase befindet, ist die Technologie hinter Echtzeit- und adaptiver Ladesoftware bereits auf dem Weg in die Produktion. Unternehmen wie Breathe arbeiten bereits mit großen Autoherstellern wie Volvo zusammen, um ähnliche intelligente Ladesoftware in zukünftige Fahrzeuge zu integrieren. Diese soll die Batterielebensdauer erhalten und gleichzeitig die Ladegeschwindigkeit um bis zu 30 % erhöhen. Die Zukunft des EV-Besitzes wird länger, intelligenter und effizienter.

Ford kündigt fünf neue Fahrzeuge für Europa bis 2029 an

Nach mehreren Jahren mit Modelleinstellungen und einer ruhigeren Präsenz in Europa hat Ford eine neue Produkt-Roadmap vorgestellt, die fünf neue Fahrzeuge umfasst, die bis zum Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen sollen. Die Modellpalette umfasst zwei kleine Elektrofahrzeuge (EVs), zwei elektrifizierte Crossover sowie ein neues Bronco-Modell, das in Europa entwickelt und für Europa gebaut wird.

Die Ankündigung ist Teil der neuen „Ready, Set, Ford“-Strategie des Unternehmens, die darauf abzielt, die Position der Marke auf dem europäischen Markt zu stärken und gleichzeitig das motorsportliche Erbe zu betonen.

Neue Elektrofahrzeuge sind in Planung

Folgende Modelle wurden von Ford bestätigt:

  • Ein neuer elektrischer Kleinwagen

  • Ein kleiner elektrischer Crossover

  • Zwei elektrifizierte Crossover

  • Ein in Europa gebauter Bronco

A teal off-road vehicle speeds down a rural road, surrounded by blurred trees.

Die beiden kleineren EVs sollen auf der AmpR Small-Plattform von Renault entwickelt werden, der gleichen Architektur, die auch die neueste Generation kompakter Elektrofahrzeuge trägt. Ford gibt an, dass die Modelle über ein eigenständiges Design sowie Fahreigenschaften verfügen werden, die klar als typisch Ford erkennbar sind.

Außerdem wird darüber spekuliert, dass der elektrische Kleinwagen ein spiritueller Nachfolger des Fiesta werden könnte, auch wenn Ford bisher nicht bestätigt hat, ob der ikonische Name zurückkehren wird.

Inspiriert von Fords Rallye-Erbe

Ein zentrales Element der neuen Strategie von Ford ist das, was das Unternehmen als „rallye-geprägte“ Ingenieursarbeit beschreibt. Das bedeutet nicht zwangsläufig Hochleistungsmodelle, weist jedoch auf einen stärkeren Fokus auf Fahrdynamik hin.

Ford erklärt, dass die Ingenieur*innen mehr Kontrolle über Bereiche wie Fahrwerksabstimmung, Lenkgefühl und das allgemeine Fahrverhalten der Fahrzeuge erhalten sollen. Das Unternehmen hat zudem angedeutet, dass zukünftige Modelle im Innenraum wieder stärker auf physische Bedienelemente setzen könnten, um die Bedienung während der Fahrt zu erleichtern.

Was das bedeutet

Die aktuelle Ankündigung von Ford ist ein deutliches Signal dafür, dass sich das Unternehmen trotz der jüngsten Reduzierungen im klassischen Pkw-Portfolio weiterhin klar zu Europa bekennt.

Mit erschwinglichen Elektrofahrzeugen, elektrifizierten Crossovern und einem erneuten Fokus auf Fahrspaß könnte die kommende Produktgeneration einen bedeutenden Neustart für eine der bekanntesten Automarken Europas markieren.

Das Gesamtbild

Mit zunehmendem Wettbewerb im EV-Markt suchen Hersteller nach Möglichkeiten, sich jenseits von Batteriegröße und Reichweite zu differenzieren. Ford setzt dabei darauf, dass Markenidentität, Fahrerlebnis und wiedererkennbare Modelle helfen werden, Käufer*innen im Zuge der weiteren Elektrifizierung zu gewinnen.

Wird der Fiesta als Elektroauto zurückkehren?

Ford hat noch keinen Namen bestätigt, gibt jedoch an, dass in den kommenden Monaten eine Entscheidung getroffen wird.

Werden alle fünf neuen Fahrzeuge rein elektrisch sein?

Nein. Während zwei der Modelle batterieelektrisch sein werden, hat Ford angegeben, dass einige der größeren Fahrzeuge auch Hybridantriebe anbieten werden.

Wann werden die neuen Modelle auf den Markt kommen?

Ford plant, die Fahrzeuge schrittweise zwischen jetzt und 2029 auf den Markt zu bringen.

Solarpaneele im Boden? Die erneuerbare Energie unter unseren Füßen

In Europa wird zunehmend Solartechnologie in Verkehrsflächen eingesetzt: auf Radwegen, Parkplätzen, Fußgängerzonen und an Verkehrsknotenpunkten. Die Wattway-Technologie zielt darauf ab, bislang ungenutzte Flächen in Erzeuger sauberer Energie umzuwandeln.

Cars driving over a road with integrated solar panels on a sunny day, surrounded by greenery and buildings.

Eines der spannendsten jüngsten Projekte befindet sich in den Niederlanden, wo zwei jeweils 1.000 Quadratmeter große Radwege mit Wattway-Photovoltaikbeschichtungen* ausgestattet wurden. Die Anlagen sollen jährlich rund 160 MWh erneuerbare Elektrizität erzeugen und dabei bestehende Infrastruktur nutzen.

 Photovoltaikbeschichtungen sind kleine Schutzschichten, die auf Solarmodule aufgebracht werden und drei Hauptfunktionen erfüllen: Sie sind entspiegelnd, selbstreinigend und schützen vor äußeren Umwelteinflüssen (kratz- und wetterfest).

A person rides a bicycle on a solar-panel-covered bike path lined with trees in a rural area.

Die Wattway-Projekte verdeutlichen einen wachsenden Trend in Europa: innovative Wege zu finden, erneuerbare Energie zu erzeugen, ohne dabei zusätzliche Flächen zu beanspruchen. Mit mehr als 35.000 Kilometern Radwegen allein in den Niederlanden ist das potenzielle Ausmaß erheblich.

Start der großen Umfrage von Octopus Electroverse und Autotrader: Vergleich der Ängste von Verbrennerfahrer*innen mit der Realität von EV-Fahrer*innen

Falls du dir noch nicht sicher bist, wie es wirklich ist, ein Elektrofahrzeug zu besitzen, wird es dich vielleicht überraschen, dass der „Ärger“ mit Elektrofahrzeugen (EVs) größtenteils ein Mythos ist. Ein bedeutender neuer Bericht von Octopus Electroverse und Autotrader hat eine massive Kluft zwischen den Vorstellungen von Fahrer*innen mit Verbrennerfahrzeugen und den tatsächlichen Erfahrungen von EV-Besitzer*innen aufgedeckt.

Die Umfrage unter 11.500 Fahrer*innen aus ganz Großbritannien zeigt: Während Verbrennerfahrer*innen noch zögern, genießen diejenigen, die bereits umgestiegen sind, eine ruhigere und günstigere Fahrt.

1. Die große Kostenlücke

Eines der aufschlussreichsten Ergebnisse ist die finanzielle Kluft. Fahrer*innen von Verbrennerfahrzeugen glauben neunmal häufiger, dass die Wartung von Elektroautos teuer ist, und gehen achtmal häufiger davon aus, dass die Betriebskosten höher sind.

Aber wie sieht die Realität aus? Besitzer*innen von Elektroautos sparen im Durchschnitt 5.850 EUR pro Jahr. 

2. Zufriedenheit in Zahlen

Die Daten zeigen, dass die von vielen geäußerte „Reichweitenangst“ und Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit von denjenigen, die selbst ein Elektroauto fahren, kaum geteilt werden:

  • Gesamtzufriedenheit: 85 % der EV-Fahrer*innen sind zufrieden, wobei 48 % angeben, sie seien „äußerst zufrieden“ (im Vergleich zu nur 31 % der Benzin-/Dieselfahrer*innen).

  • Zuverlässigkeit: Besitzer*innen von Elektrofahrzeugen bewerten ihr Auto fast doppelt so häufig als zuverlässiger als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

  • Aufladen: Während 50 % der Fahrer*innen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor schon beim Gedanken an das Aufladen zurückschrecken, empfinden 87 % der Besitzer*innen von Elektrofahrzeugen das Aufladen zu Hause als einfach und bequem.

3. Ein schnell wachsendes Netzwerk

Auch die alte Frage „Wo kann ich aufladen?“ ist fast überflüssig geworden. Bei über 110.000 öffentlichen Ladestationen in ganz Großbritannien finden zwei Drittel der aktuellen EV-Fahrer*innen es mittlerweile schnell und einfach, eine öffentliche Ladestation zu finden.

Die größte Hürde beim Umstieg auf Elektroautos ist nicht die Technologie, sondern mangelnde Informationen. Es gibt ein grundlegendes Missverständnis bezüglich Elektrofahrzeugen. Und wenn man die Vorurteile mit den tatsächlichen Erfahrungen vergleicht, vertieft sich diese Kluft noch.

Fahrer*innen von Verbrennungsfahrzeugen machen sich Sorgen um die Reichweite, haben Bedenken wegen des Aufladens und befürchten, dass der Fahrspaß und die Leistung im Batteriebetrieb verloren gehen.

Eine gemeinsame Studie von Octopus Electroverse und Autotrader hat jedoch ergeben, dass fast alle Befürchtungen von Verbrennerfahrer*innen in Bezug auf Elektrofahrzeuge von deren Besitzer*innen widerlegt werden. Tatsächlich steigt die Zufriedenheit im Vergleich zu Verbrennerfahrer*innen sogar, je länger sie ihr Fahrzeug besitzen.

Du möchtest noch mehr wissen? Hier findest du den vollständigen Bericht.

New York erreicht wichtigen Meilenstein bei der Elektrifizierung seiner Fahrzeugflotte

Der Bundesstaat New York hat mehr als 1.850 emissionsfreie Fahrzeuge (Zero-Emission Vehicles, ZEVs) in seiner staatlichen Fahrzeugflotte im Einsatz und über 1.300 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge auf staatseigenen Grundstücken installiert. Damit markiert New York einen bedeutenden Schritt in seinem Übergang zu emissionsärmeren Verkehr.

Der Meilenstein bedeutet, dass inzwischen mehr als 10 % der leichten, nicht für Notfälle vorgesehenen Flotte elektrisch betrieben werden. New York verfolgt das Ziel, diese Fahrzeugkategorie bis 2035 vollständig zu elektrifizieren.

Two cars reflect a brightly lit digital American flag display at night.

Aufbau der Infrastruktur zur Unterstützung von EVs

Parallel zum Ausbau der Flotte investiert New York weiter in die Ladeinfrastruktur, um zukünftiges Wachstum zu unterstützen.

Das Ladenetz des Bundesstaates umfasst:

  • Mehr als 1.300 bereits installierte Ladepunkte

  • Über 550 weitere Ladepunkte in der Entwicklung

  • Eine Mischung aus Level-2- und DC-Schnellladepunkten

  • Solarbetriebene Ladesysteme in Kombination mit Batteriespeichern

Dieses wachsende Netz ist darauf ausgelegt, sowohl die aktuelle EV-Flotte als auch die nächste Welle der Elektrifizierung zu unterstützen.

Mehr als nur Emissionsreduktion

Während die Reduzierung von Emissionen ein zentrales Ziel bleibt, trägt die Elektrifizierung der Flotte auch dazu bei, langfristig Kraftstoff- und Wartungskosten für öffentliche Organisationen zu senken.

Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Dekarbonisierung des Verkehrs bei gleichzeitiger Verbesserung der langfristigen Effizienz staatlicher Fahrzeuge.

Was bedeutet das für Fahrer*innen in NYC?

Die großflächige Elektrifizierung von Fahrzeugflotten findet nicht nur im privaten Sektor statt. Regierungen übernehmen zunehmend eine Vorreiterrolle und investieren sowohl in Fahrzeuge als auch in die notwendige Infrastruktur.

Durch den parallelen Ausbau von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur verfolgt New York einen pragmatischen Ansatz, um den Übergang langfristig nachhaltig zu gestalten.

Das Flottenprogramm von New York ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Beschleunigung der Verbreitung von Elektrofahrzeugen im gesamten Bundesstaat. Zu den jüngsten Maßnahmen gehören zusätzliche Anreize für EV-Käufer*innen sowie der weitere Ausbau öffentlicher Schnellladeinfrastruktur.

Insgesamt zeigen diese Initiativen, wie Fahrzeugbereitstellung, Ladezugang und finanzielle Anreize zusammenwirken können, um den Wandel zur Elektromobilität zu unterstützen.

Wie viele EVs befinden sich in New Yorks staatlicher Flotte?

Bisher wurden mehr als 1.850 emissionsfreie Fahrzeuge eingesetzt.

Welche Arten von Ladepunkten werden installiert?

Das Netzwerk umfasst Level-2-Ladepunkte, DC-Schnellladepunkte sowie einige solarbetriebene Ladesysteme mit Batteriespeichern.

Was ist das Elektrifizierungsziel von New York?

Der Bundesstaat strebt an, alle leichten, nicht für Notfälle vorgesehenen Regierungsfahrzeuge bis 2035 auf emissionsfreie Modelle umzustellen.

Elektrifizierung von Flotten in Süd- und Ostafrika

E-Mobilität treibt weltweit Veränderungen in der Flottenbranche voran und übernimmt zunehmend eine führende Rolle bei der Elektrifizierung von Fahrzeugflotten in Afrika. 

Bolt positioniert sich dabei verstärkt als globaler Anbieter im Bereich Shared Mobility – insbesondere im Segment der elektrischen Flotten. Mit ihrer E-Mobilitätsstrategie in Kapstadt und dem Ziel einer Expansion nach Johannesburg wollen sie die Flotte bis Ende 2026 aggressiv auf 500 Elektrofahrzeuge ausbauen. 

Dies ist nicht Bolts erster Schritt in Afrika: Bereits 2024 wurden elektrische Motorräder in Kenia eingeführt. Dieser Vorstoß in Richtung E-Mobilität dient nicht nur der Reduzierung von Emissionen, sondern soll auch dem steigenden Druck durch Kraftstoffpreise und dem Aufwand herkömmlicher Fahrzeugwartung entgegenwirken – und so die globale E-Mobilität als festen Bestandteil der Flotten von morgen etablieren. 

A white Toyota Prius with a green "Bolt" logo on the side is driving on a city street.

Die Regionaldirektorin Caroline Wanjihia treibt diese neue Technologie und Flottenstruktur im Rahmen der Unternehmensstrategie von Bolt voran:

 „In Afrika sprechen wir nicht nur über Elektromobilität; wir bauen sie aktiv auf.“

E-Mobilität ist längst kein Konzept mehr, sondern Teil der Gegenwart. Ugandas neue Strategie greift diesen Ansatz auf und umfasst eine ehrgeizige Investition von 1,7 Milliarden US-Dollar in nationale E-Mobilität. Ziel ist der vollständige Ausstieg aus fossilen Treibstoffen bis 2030. 

Mit dem Ausbau neuer Elektrofahrzeuge geht auch ein massiver Aufbau der dazugehörigen Infrastruktur einher. Die Regierung plant die Installation von bis zu 3.500 öffentlichen EV-Ladestationen im ganzen Land. 

Derzeit sind weniger als 1 % der Fahrzeuge in Uganda elektrisch – überwiegend Motorräder. Dieser Vorstoß beschränkt sich jedoch nicht nur auf Zweiräder, sondern umfasst auch Investitionen in das Netz öffentlicher Busflotten sowie das landesweite System der „boda bodas“ (Motorradtaxis). 

Die Strategie zeigt bereits großes Potenzial: Auf dem Jinja–Iganga-Korridor wurden bereits 37 Elektrobusse erfolgreich im Rahmen eines Pilotprojekts eingesetzt. Die Ziele für 2030 sehen nicht nur eine Reduktion der Verkehrsemissionen um 25 % vor, sondern auch die Schaffung von über 500.000 grünen Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerbe im ganzen Land. 

Bist du Teil einer europäischen Flotte? Schau dir unsere Business-Plattform für alle deine Ladeanforderungen an. Mit Octopus Fleet gelingt die Elektrifizierung deiner Flotte mühelos.

xxx

Fühlst du dich nun gut informiert oder fehlt dir noch etwas? Sag uns deine Meinung.

Du möchtest noch mehr wissen? Im Bereich Electroverse Community auf unserer Website findest du weitere Informationen zum Thema Elektrifizierung.